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3. Lauf zur ÖM 2011

4. Lauf zur ÖM 2011

LM 2010 - Lauf 1

LM 2010 - Lauf 2

LM 2010 - Lauf 3

LM 2010 - Lauf 4

LM 2010 - Lauf 5

LM/Nö 2011 - Lauf 1

LM/Nö 2011 - Lauf 2

LM/Nö 2011 - Lauf 3

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LM/Nö 2011 - Lauf 5

LM/Nö 2011 - Lauf 6

 
LM 2010
Lauf 3
Bericht und Ergebnisse folgen...


MCC 2010 Meisterschaft

BERICHT
Mini Max
Vince der Gast aus Ungarn, hatte bis jetzt, jeden Lauf gewonnen und jede Pole Position geholt. Das letzte Mal lief die Prozession schon etwas knapper aus. Wir waren gespannt ob er auch bei Rennen 3 der Dominator sein konnte oder ob die Rookies, der heimische Nachwuchs weiter zugelegt haben und so den Abstand verkürzen konnten. Die Rookies allen voran Max Hofer zeigte das sie die letzten Wochen genutzt hatten um noch schneller zu werden. Hofer holte sich seine erste Pole Position und verdrängte Vince H. auf den 2. Platz. Mick Wieshofer war nur ganz knapp dahinter und landete auf Position 3. Constantin Schöll der 2. in der Meisterschaft stand ebenfalls in der 2. Reihe daneben. Dahinter wieder ein Gast Sychorovsky, aus der Slovakei pilotierte sein Kart auf Platz 5 knapp vor Schaupp und Lamding.

Lauf 1:
Hofer konnte sich am Start behaupten und durchsetzten. Wieshofer nutze seine Chance und schlüpfte ebenfalls noch an Vince H. vorbei. Constantin Schöll konnte seine Position halten und die ersten 4 fuhren geschlossen das erste Mal zur Haarnadel. Vince zeigte dass er mit dieser Position nicht zu frieden war und nutze jede noch so kleine Lücke um einen Angriff zu starten. Noch so locker ging das alles bei den letzten Rennen, was ist bloß mit der Konkurrenz los? Ein kleiner Fehler von Wieshofer und Vince H. wollte diesen nutzen und scherte auf der Gegengeraden aus, um Platz 2 zu erkämpfen. Doch Mick "der Mickinator", lies sich davon nicht abschrecken und hielt eisern seine Linie und es blieb Hercsik. nur noch den Anker zu werfen. Das führte zu einem Dreher und er wurde auf das Ende des Feldes zurück geworfen. Nun war er aufgewacht und ihm war klar, dass das heute eine andere Geschichte sein sollte als sonst. Er kämpfte und bemühte sich um den Schaden in Grenzen zu halten. M Hofer hatte, aber alles im Griff. Er distanzierte Wieshofer so weit, dass der nicht mehr in Schlagdistanz war und fuhr seinen ersten Sieg locker nach Hause. Wieshofer behauptete Platz 2. Constantin Schöll lag lange Zeit auf Position 3 und es sah auch so aus. Das auch er den Gast aus Ungarn in diesem Lauf besiegen könnte. Das wäre natürlich für den Rookie, der mit 12 und seiner Größe auch schon 10 kg zu viel für diese Klasse hat, ein riesen Erfolg. Doch eine falsch gezeigte blaue Flagge, warf ihm aus dem Konzept und er ließ Vince ziehen. "Sowas passier mir sicher nicht mehr" sagte er enttäuscht und musste sich mit Platz 4 begnügen.

1. Hofer
2. Wieshofer
3. Hercsik
4. Schöll
5. Sychorovsky

Lauf 2:
Hercsik hatte aus Lauf 1 gelernt und es irgendwie geschafft, dass er sich die Position an der Sonne gleich einmal nach dem Start geholt hat. Hofer und Wieshofer waren knapp dahinter. Auch Schöll auf Position 4 brannte darauf sich doch noch einen Platz auf dem Podest zu erkämpfen.
Doch Vince H. wollte sich seinen nächsten Laufsieg holen und kam auch schon ein Stückchen vom Feld weg. Doch Hofer kam immer besser in den Rhythmus und mit der Situation zurecht und schloss die Lücke wieder. Auch Wieshofer und Schöll wurden mitgezogen und waren in Schlagdistanz zu Hercsik. Man spürte förmlich, dass der Angriff irgendwann kommen würde. Da ein kleiner Fehler von Hercsik im Ausgang der Schikane und Hofer nutze es eiskalt aus. Wieshofer wollte noch mit ziehen, doch Hercsik konnte die Lücke gleich wieder schließen. Danach hatte Hofer alles im Griff und setzte sich auch etwas von den übrigen ab.
Hofer holte sich mit den 2 Siegen die Tageswertung und Hercsik aufgrund des besseren Zeittrainings Platz 2 vor Wieshofer.

Tageswertung:
1. Hofer
2. Hercsik
3. Wieshofer
4. C. Schöll
5. P. Sychorovsky

Junioren
Es war Zeit für einen neuen Sieger, der führende der Meisterschaft Jakob Sandor, war bei einem anderen Rennen und konnte nicht antreten. Dafür kam Corinna Kamper als Gast, sie nutze dieses Rennen als Generalprobe für die ÖM, Ende August. Sie war natürlich die klare Favoritin am Papier. Einige erfolgreiche EM und RMC Einsätze, sprachen für sie. Ebenfalls Thomas Preining der Mini Max Sieger aus dem Vorjahr war zu Gast... Er war dieses Jahr viel in Holland unterwegs und man durfte gespannt sein, was der junge Fahrer dort alles gelernt hatte...
Corinna Kamper holte sich die Pole, aber wesentlich knapper als erwartet. Peter Huber ebenfalls ein Rookie aus Bruck führte die Nachwuchs-Armader an. 5 Fahrer waren in einem Zehntel mit der Polesitterin. Thomas Preining holte sich mit 2 Tausendstel Platz 3 vor dem Steirer Max Loidl. Noch 1 Hundertstel dahinter war der Zweite vom letzten Rennen Max Weinzierl. Weinzierl war etwas vom Jet-Lag gezeichnet und war froh, dass er überhaupt mit fahren konnte...

Lauf 1:
Kamper führte das Feld souverän in die erste Kurve und Peter Huber musste feststellen, dass der 2. Platz in Bruck nicht wirklich eine gute Startposition ist... Er und Loidl vielen relativ weit zurück.. Kamper führte somit vor Preining und Weinzierl. Kamper konnte dem Feld aber enteilen und machte ihre Favoritenrolle etwas deutlicher, doch dahinter waren die Abstände extrem knapp. Weinzierl verfolgte Preining wie seinen Schatten und Huber lies Weinzierl nicht aus den Augen... Doch keiner der Jungen machte einen Fehler und so endete das Rennen auch so.

1. Kamper
2. Preining
3. Weinzierl
4. Huber
5. Stasek

Lauf 2:
Dieses Rennen fing etwas turbulenter an. Abermals konnte die innere Reihe ihren Vorteil nutzen... Huber von Platz 2 gestartet viel sogar bis auf Rang 5 zurück und Max Loidl auf Platz 6. In der Haarnadel wurde es das erste Mal eng und Preining rutschte von der Ideallinie. Weinzierl versuchte seine Chance zu nutzen und wollte vorbeiziehen, doch diese Mission misslang und im Eingang zur gegengeraden Kurve, blieb Weinzierl nur noch der Weg über den großen Curb. Dadurch kam es zu einem Domino Effekt und Hillinger, Hauser und Pauser die 3 Freunde und ebenfalls Nachwuchs aus Bruck gerieten an einander. Für Pauser und Hauser war das Rennen leider zu Ende. Hillinger wurde weit zurück geworfen konnte aber das Rennen weiter fahren.
Dominik Hauser wurde bei dem Zwischenfall leicht verletzt...
Kamper holte sich nicht nur Sieg 2 sondern auch den Tagessieg. Preining war nach dem Vorfall aber wieder voll in seinem Rhythmus und kam auf 2. Weinzierl das 2. Mal in Folge auf dem Podest. Hubers Highlight war der zweite Platz im Zeittraining, in Lauf 2 lief sein Motor nicht mehr so gut und er verlor immer mehr an Boden und wurde in Lauf 2 hinter Christoph Stasek 5.ter, der sein Comeback feierte. Stasek wurde heute gesamt 4. und das schon in seinem ersten Rennen nach einer längeren Pause...

Tageswertung:
1. Kamper
2. Preining
3. Weinzierl
4. Huber
5. Stasek

ICC
Müller gegen den Rest der Welt hieß es auch dieses Mal. Bernd Herndlhofer und Felix Wimmer waren die stärksten Herausforderer von Müller. Wimmer der immer besser in Fahrt kommt und anscheinend genau zur ÖM in seiner Bestform sein wird. Er verkürzt den Abstand zu Müller quasi von Mal zu Mal wo er auf der Strecke ist. Doch es ist noch ein Stückerl zu gehen und Wimmer reihte sich im Qualy hinter Müller auf Platz 2 ein.
Herndlhofer der auch im ADAC GT Masters unterwegs ist nutzt sein freies Wochenende um hier dabei zu sein. Das minimalste Training reicht ihm für Platz 3. Christoph Weber der absolut jüngste im Feld, zeigte das seine Sonderstartgenehmigung absolut gerechtfertigt war und stellte sein Kart auf Position 4, ganz knapp vor Nina Dittrich.

Lauf 1:
Ein katastrophaler Frühstart von Thomas Misik irritierte das komplette Feld und eröffnete ungeahnte Möglichkeiten. Denn nur ein Bruchteil der Fahrer nahm an das das Rennen, ohne Restart, trotzdem fortgesetzt wurde. Somit wurde das Classement etwas durch einander gewürfelt. Misik war sich seines Fehler bewusst und stellte gleich sein Kart nach Kurve 1 ab. Aufpassen musste er nicht auf die anderen, weil die waren ja noch nicht einmal los gefahren. ;O)
Die Favoriten behielten aber die Nerven und konnten mit der Situation trotzdem gut umgehen und führten das Feld an. Müller gewann den Start und behielt diese Position auch bist zum Schluss. Wimmer und Herndlhofer konnten zwar wie die Schatten folgen, doch Gefahr kam jedoch für Müller nicht wirklich auf.

Lauf 2:
Der Start verlief ohne Probleme... Doch das Endergebnis, was die ersten 3 betraf, war wie eine Kopie von Run 1. Somit konnte Müller wieder einen Tagessieg feiern. Wimmer war ebenfalls zufrieden, weil er den Abstand wieder weiter verkürzen konnte und Herndlhofer hatte auch seinen Spaß, dass er mit so wenig Training doch mit den anderen ganz vorne mithalten konnte...

Senioren
Lukovic der Dominator aus dem Vorjahr ist BACK!!!
Lukovic der mittlerweile seine Prioritäten Richtung Formel Renault 2000 verschoben hat und deswegen relativ selten, heuer in einem Kart zu finden war, wollte es sich aber nicht nehmen lassen bei der ÖM wieder an zu treten, um seinen Titel zu verteidigen. Seit der EM ist klar, das Birel Chassis und Bruck sehr gut zusammen passen dürften. Das ist auch der Grund warum der Shop der Speedworld, sich auch gleich die Vertretung für diese Marke geholt hat und seinen Frontfahrer Lukovic in der ÖM damit ins Rennen schickt.
Lukovic fuhr mit 43,293 zwar annähernd auf EM Niveau, aber Dabski und Edward Brand die Birelfahrer, die sich die Pole und den Sieg bei dem EM Lauf holten, waren noch 1-2 Zehntel schneller. Niki Laa holte alles aus seinem Kart raus und fuhr ebenfalls eine tolle Zeit, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Max Wimmer heuer mit einem Tony Kart unterwegs, hatte es endlich geschafft wieder dabei zu sein. 43.6 war eine absolut respektable Zeit und er stellte sein Kart auf den guten 3. Platz, knapp vor dem österreichischen RMC Meister aus 2007. Andreas Baumgartner der Masters-Meister aus dem Vorjahr zeigte auch ansteigende Form und rückte dem Platz an der Sonne wieder näher.

Lauf 1:
Lukovic und einige andere hörten dem Rennleiter nicht zu und hielten sich nicht an die Startregeln (Korridor fahren). Mittels Video wurden einige Fahrer ermittelt und mit einer Zeitstrafe bestraft...
Lukovic gewann zwar überlegen das Rennen, doch Prominenz, Meistertitel und Speedworld-Team schützt vor Strafen nicht. ;O)
Somit hieß der Sieger Niki Laa, vor Lukovic. Dahinter war es auch ohne Zeitstrafe spannend...
Wimmer konnte lange Laa folgen und verlor den Kontakt erst recht spät im Rennen. Der auffälligste Fahrer war jedoch Jan Wünschek. Wünschek von Startplatz 6 gestartet, zeigte was er in den letzten Wochen alles gelernt hatte. Überholen und Zweikampf ist sein neues Hobby. Er zog an seinen Kontrahenten in EM Manier vorbei. Puschacher, Ortner und Baumgartner mussten ihn ziehen lassen. Doch nicht nur überholen war seine Stärke, er holte auch noch am Ende des Rennens Wimmer ein und bremste sich mutig am Ende der Gegengeraden an ihm vorbei. Wimmer wollte kontern, doch es ging sich nicht aus und die Beiden crashten und Wimmer musste ohne Frontspoiler seine gute Position aufgeben und in die Boxen fahren.

1. Laa
2. Lukovic
3. Wünschek
4. Baumgartner
5. Ortner

Lauf 2:
Dieses Mal gab es beim Start, keine Beanstandungen der Rennleitung. Lukovic zog dem Feld davon und Laa war der Einzige der halbwegs mithalten konnte. Doch wieder war es Wünschek der keine Gefangenen machte und sich immer weiter nach vorne kämpfte. Wimmer abermals auf Rang 3. Wünschek strotzte aber nur so vor Selbstvertrauen und wartete bis in die letzte Runde. Wieder kam der Angriff am Ende der Gegengeraden und dieses Mal ganz ohne Berührungen und Wünschek erneut 3.
Lukovic und Laa hatten zwar die gleichen Punkte errungen, aber Sandro holte sich den Tagessieg mit dem besseren Zeittraining.

Tageswertung:
1. Lukovic
2. Laa
3. Wünschek
4. Baumgartner

Senioren Masters
Jan Wünschek führt überlegen in dieser Klasse, es zeigt dass er den Umstieg von Junioren zu Senioren gut überstanden hat. Doch dieses Mal schlug der Vorjahressieger Baumgartner zurück und verwies ihn auf Platz 2. Auch Thomas Puschacher war nur wenige Hundertstel hinter Wünschek und machte sich Hoffnungen auf mehr.

Nach dem Start sah es auch so aus, als würde die Rechnung der beiden aufgehen, doch Wünschek kam immer besser in Fahrt und holte auf. Puschacher und in weiterer Folge auch Baumgartner konnte den Wünschek Express nicht aufhalten und mussten ihn ziehen lassen.
Baumgartner konnte den RMC Meister von 2007 in Schach halten und deswegen war es auch unmöglich, dass Puschacher, Baumgartner gefährlich werden konnte...

In Lauf 2 lief das ganze ähnlich ab. Wieder war es Wünschek der sich an den beiden vorbei kämpfte und sogar Jagd auf die Lizenzfahrer machte. Dieses Mal war Baumgartner und Puschacher in Schlagdistanz, aber Puschacher fand keinen Weg vorbei und wurde erneut Dritter.

Tageswertung:
1. Wünschek
2. Baumgartner
3. Puschacher

ICC Masters
An sich ist es schon eine Leistung ein KZ2 Kart zu beherrschen, doch bei 30 Grad ist das ganze schon etwas, was meinen Respekt verdient.
Reinhard Haberfellner hatte in dieser Klasse die Saison bisher fest im Griff. Doch dieses Mal musste er von Platz 3 starten. Vitalij Klimenko pilotierte sein Alonso Kart (Tony Kart), auf Rang 1 und überholte sich überlegen die Pole. Auch Franz Zierhofer zeigte sich in Form und kam auf Platz 2., erst dann das PCR Kart von Haberfellner.

Lauf 1:
Auch in dieser Klasse war der Fehlstart von Misik ein Faktor, der für Verwirrung sorgte. Einige Fahrer meinten, dass sie mit einem Abbruch rechneten und erst ab Runde 2 wirklich ins Rennen eingriffen...
Klimenko holte sich auf jeden Fall überlegen den Sieg, vor Haberfellner. Zierhofer war auch relativ sicher auf Platz 3. Laabner und Tarillion komplettierten die ersten 5.

Lauf 2:
Auch hier war es Klimenko der den Ton angab und es sah aus, als wäre es sein erster Gesamtsieg, doch plötzlich streikte sein Kart und wurde wegen einem Motorschaden unfreiwillig aus dem Rennen gerissen. Alle Siegeschancen verpufften, am Ende der Gegengeraden...
Plötzlich war es wieder Haberfellner der dem Rennen seinen Stempel aufdrücken konnte. Er holte sich Laufsieg 2 und somit den Tagessieg. Tarillion kämpfte mit seinem PCR und holte sich Platz 2 vor Zierhofer und deswegen war er auch am Ende des Tages als 3. auf dem Podest.

Tageswertung:
1. Haberfellner
2. Zierhofer
3. Tarillion

SHG
Die jüngste Klasse in der Familie der NÖL, war immer wieder ein Garant für spannende Rennen. Leider war es auch irgendwie ein Garant, dass nicht alle gestarteten Fahrer auch das Ziel sehen würden. Mit viel Motivation,Ehrgeiz, Herz, aber dem nicht notwendigen Können dafür, werden da die Renntage begonnen. Doch ich bin fest der Meinung, dass das besser werden wird. ;O)

Qualy:
Es gibt da ein Zeitlimit, wenn jemand schneller als 45.8 ist, dann bekommt er + 10 kg und muss von hinten starten. Letztes Mal traf es Roland Dorfner und dieses Mal meldete sich schon der nächste an. Peter Kalcher distanzierte die restlichen SHGler mit einer Fabelzeit von 45.4 und konnte sich darüber aber nicht freuen. +10 kg und nach hinten. Somit war der Weg frei für Roland Dorfner, der immer noch + 10 kg am Kart hatte. Er führte nun die Reihung an, vor Karl Makik, Mathias Muck, Peter Eissner-Eissenstein und dem Neuzugang Andreas Rockenbauer, diese 5 Piloten wurden von nur 2 Zehntel getrennt.

Lauf 1:
Es gibt zu jedem Rennen auch einen Video Beitrag unter http://www.vonlist.at/shg/

Startversuch 1 wurde abgebrochen. Bei Versuch 2 war zwar für den Rennleiter alles in Ordnung, doch schon in Kurve 1 gab es den ersten Ausfall. Kalcher und Sykorovsky testeten die Widerstandsfähigkeits ihrer Karts aus und es mussten beide schon in Turn 1 aufgeben. Sykorovsky und sein Kart traf es am schlimmsten, ein Start in Lauf 2 war für ihn nicht mehr möglich. In der Schikane war es dann für Lukas Bock und Eissner-Eissenstein an der Zeit ihre Karts ab zu stellen.
Doch das was dann geboten wurde, zeigte warum Motorsport einfach so geil ist. Die ersten 5 waren das ganze Rennen über Stange an Stange und belauerten sich. Dorfner führte das Feld an und wollte sich die Führung in der Meisterschaft zurückholen, doch Karl Makik nutzte einen kleinen Fehler aus und verwies Dorfner auf Platz 2 zurück.

Lauf 2:
Dieses Mal ging zunächst alles glatt. Nur ein Fehlstart, dann wusste auch Dorfner ganz genau wo er starten sollte... Das Feld brauste in Kurve 1 und es gab keine Berührungen. Die ersten 8 bildeten eine Gruppe und jeder hätte das Rennen gewinnen können. Lukas Bock erntete eine Verwarnung aus Lauf 1 und ging sichtlich ruhiger zu werke. Auch Peter Kalcher hatte aus Lauf 1 gelernt und ging die Aufholjagd ruhiger an. Immerhin kam er vom Letzten auf den 6. Platz und das immer noch mit 10 kg mehr.
Doch es war nicht der Tag von Lukas Bock. Nachdem Kalcher an ihm vorbei war, war nun List an der Reihe ihm das Leben schwer zu machen. Die Beiden rückten immer näher und List war in der Schlussphase des Rennens ganz an ihm dran und wartete nur auf einen Fehler, auf ein Signal um den Angriff zu starten. Bei der Anfahrt zur Autobahn Schikane, gab es offensichtlich das Signal. Bock kam schlecht aus Kurve 2 und der Seitenkasten stellte sich auch noch auf. List anscheinend annehmend, dass Bock nun aus dem Rennen sei, setzte zum Überholen an, doch Bock bekam davon nix mit und lenkte wie gewohnt in die Schikane ein. Für List war der Rückzug jedoch zu spät, er versuchte zwar alles noch irgendwie aus zu weichen, dass hätte auch funktionieren können, wäre da nicht dieser sehr hohe Curb. List sprang förmlich über Bock und beide mussten das Rennen an dieser Stelle beenden.
Vorne war schon wie in Lauf 1 eine geschlossene Spitzengruppe am Werken. Dieses Mal setzte sich Dorfner vor Grösser und dem Neuzugang Rockenbauer durch...

Daher er gab sich folgende Tageswertung:
1. Dorfner
2. Makik
3. Grösser