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MCC 2010 MeisterschaftBERICHT Bruck war dieses Mal anscheinend nur ca. 250 Meter von der Hölle entfernt . 34 Grad war schon ziemlich heiß, doch 55 Piloten trotz den Temperaturen entschieden sich statt dem Schwimmbad doch Rennen zu fahren (Also ich finde das nicht so clever ;O) ) Mini Max Noch bei Rennen 1 war die Dominanz von Vince Hercsik erdrückend, er distanzierte die restlichen Fahrer des Feldes um mehr als 2 Sekunden. Doch dieses Mal war das ganze wesentlich knapper . Hercsik holte sich wieder die Pole mit nur 3 Zehntel Vorsprung, vor Wishofer Mick und dem 8 jährigen Nicolas Schöll, Constantin Schöll eroberte Platz 4 und der Mitfavorit aus dem Training Max Hofer konnte das Zeittraining nicht beenden, weil er einen Motorschaden hatte. Doch auch er lag im freien Training im Bereich vom Polesitter. Doch so musste er vom letzten Platz starten. Lauf 1: Vince setzte sich wie erwartet gleich beim Start durch. Doch er konnte sich nicht von Wieshofer absetzen. Wieshofer klemmte sich hinter die Stoßstange von Hercsik und zeigte, dass auch er diese Zeiten fahren konnte. Nic Schöll der absolut Jüngste im Feld folgte dem Duo mit einem kleinen Respekt Abstand und versuchte die Verfolger hinter sich zu lassen. Max Hofer vom letzten Platz gestartet kämpfte sich immer näher an Schöll Constantin heran, der auch immer besser in Fahrt kam. Constantin musste einen schweren Crash vom Training noch verarbeiten und so wie es aussah, gelang ihm das immer besser und auch er konnte schon Zeiten weit unter der 46 Sekundenmarke auf seinen Bordcomputer sehen. Doch ein sehr guter Angriff von Max Hofer warf ihn auf Platz 5 zurück. Dann versuchte Hofer alles um sich doch noch den 3. Platz zu krallen. Doch an dem 8 jährigen Nic Schöll gab es keinen Weg vorbei. Einmal kam Hofer knapp vor ihn, doch Nic machte einfach zu und drehte Hofer fast um. Max Hofer musste sein ganzes Können aufbringen um nicht ins Aus zu rutschen. Am Ende blieb es bei Platz 4. 1. Hercsik 2. Wishofer 3. Schöll Nic 4. Hofer 5. Schöll Constantin Lauf 2: Dieses Mal schaffte die innere Reihe die äußere Reihe total zu überrumpeln. Wieshofer viel gleich auf Platz 4 zurück, noch hinter Max Hofer und Nic Schöll war gleich nach dem Start zweiter. Die Taktik von Nic Schöll war schon nach Kurve 2 offensichtlich, er wollte seine Position halten und richtete seine ganze Aufmerksamkeit nicht auf die Verfolgung von Hercsik, sondern darauf die anderen hinter sich zu lassen. Deswegen kam Vince auch total ungefährdet immer weiter weg. Hofer nun auf Platz 3 versuchte es dieses Mal besser zu machen und wollte unbedingt an dem 8 jährigen vorbei. Was im Training sehr oft gut gelang ist halt im Rennen eine ganz andere Geschichte. Doch dieses Mal kam er mit einer Bilderbuch-Aktion, bei der Anbremszone der Haarnadel, neben ihn und kam vorbei. Nic wollte nicht nachlassen und fuhr teilweise mit Hofer um die Kurve. Mick Wieshofer - der Mickinator - nutze die Lücke um ebenfalls vorbei zu kommen. Doch für Nic war es beschlossene Sache, dass maximal nur einer an ihm vorbei kommen sollte und versuchte noch weiter einzulenken. Deswegen krachte Nic in den Seitenkasten von Mick, aber ohne größere Auswirkungen. Außer das der 8 jährige es erst einmal verkraften musste, dass ihn gleich zwei Leute in einer Kurve überholten. Das wiederum führte dazu, dass Nic recht schnell an Boden verlor. Constantin Schöll schaffe es dann auch noch an Nic Schöll vorbei und holte sich Position 4 und Nic Schöll musste dann ganz am Schluss auch noch sein Kart mit einem Schaden abstellen und wurde als 5. gewertet. Hofer hingegen mit einem Ersatzmotor unterwegs, konnte sich nicht lange gegen Mick wehren und lies den ziehen. Somit kam Wieshofer 2 Mal auf Position 2 und war mit dem Ausgang des Rennens sichtlich zufrieden. Endergebnis: 1. Hercsik 2. Wishofer 3. Hofer 4. Schöll N. 5. Schöll C. Junioren Auch diese Klasse ist fest in ungarischer Hand. Sandor Jakob ein Teilnehmer der Europameisterschaft nutzt diese Rennen immer wieder als Trainingseinheit für seine weitere Saison.. Doch er dürfte sich das etwas einfacher vorgestellt haben. Denn in dieser Klasse war die Dichte dieses Mal extrem hoch und erreichte EM Niveau. Zwischen Platz 1 und 6 waren es 2 Zehntel. Sandor Jakob setzte sich abermals durch vor dem jungen Lokalmatador Janits Florian. Max Weinzierl steigerte sich in den letzten 2 Wochen extrem und schaffte mit Platz 3 endlich einen großen Schritt nach vorne. Affolter Joel aus Holland, der 4. in der jetzigen EM Wertung pilotierte sein Kart auch hier nur auf Platz 4. Auf den 5. Platz kam Peter Huber, ebenfalls ein Lokalmatador und zur Zeit führender in einer tschechischen Meisterschaft. 1. Sandor Jakob 43.574 2. Janits Florian 43.620 3. Weinzierl Max 43.649 4. Affolter Joel 43.701 5. Huber Peter 43.767 Lauf 1: Sandor und Weinzierl setzten sich in Kurve 1 gegen Janits durch. Sandor schoss dem Feld davon, doch Weinzierl hängte sich wie eine Klette an den Ungarn dran und konnte über die ganze Renndistanz dran bleiben und wurde zum ersten Mal in seiner Karriere 2. Dahinter ging es richtig zur Sache. Affolter wurde etwas weiter zurück geworfen und kämpfte sich mit EM Bandagen durch das Feld. Huber konnte ihm lange Paroli bieten, doch er musste einsehen, dass Affolter nicht umsonst zur Zeit der 4. in der EM ist. Affolter tankte sich an Huber vorbei und wurde doch noch 3. 1. Sandor 2. Weinzierl 3. Affolter 4. Huber 5. Janits Lauf 2: Dieses Mal gelang Janits ein wesentlich besserer Start, obwohl er sich fast eine Strafe einhandelte, da er den vorgegeben Korridor ganz leicht überfahren hatte. Doch wieder war es die innere Reihe mit Sandor und Weinzierl die sich durchsetzen konnte. Doch dann war gleich Janits auf Position 3. Somit war es dieses Mal für das Duo nicht so leicht ganz schnell vorne weg zu kommen. Erst als Affolter, Janits attackierte kamen die beiden vorne wieder weg. Doch Weinzierl hatte ein paar mehr Fehler als noch in Rennen 1 und so konnte sich Sandor absetzen und Weinzierl verlor sein Zugpferd. Auch Janits musste Affolter ziehen lassen, doch Affolter schaffte es nicht Weinzierl einzuholen und somit endete seine Aufholjagd wieder auf Platz 3. Endergebnis: 1. Sandor 2. Weinzierl 3. Affolter 4. Janits 5. Huber ICC Die Hitze oder andere Verpflichtungen waren die Gründe dafür, dass aus den 4 Top Favoriten nur 2 übergeblieben sind. Marcel Müller und Wimmer Felix waren die Kontrahenten mit leichten Vorteilen für Müller. Doch Wimmer kommt in dieser Saison immer besser mit seinem Gerät zu Recht und kann ihn schon immer wieder heraus fordern und das Leben sehr schwer machen. Im Qualy war es dann doch recht eindeutig: Müller vor Wimmer und Nina Dittrich, die nach Abschluss der Matura, auch wieder Zeit für Training fand und Wimmer schon ganz schön zusetzte. Weber Christoph das Kücken der Klasse, durfte nur außer Konkurrenz starten, wäre aber auf Position 4 gelandet und Immervoll die normal in der Blau-Weiss-Trophy unterwegs ist kam auf Position 5. Lauf 1: Müller vorne weg, richtig eindrucksvoll fuhr er das Rennen und man sah gleich, dass er heuer um den Staatsmeistertitel mitfighten will und seine Vorbereitungen schon richtig weit fortgeschritten sind. (Das Rennen ist Ende August). Runde um Runde kam er weiter von Wimmer weg. Weber erwischte einen guten Start und setzte sich noch vor Nina Dittrich. Immervoll verfolgte die beiden, doch es waren keine Angriffe oder Überholmanöver zu sehen. Lauf 2: Müller wieder vorne nach dem Start. Wimmer versuchte es dieses Mal besser zu machen und versuchte dran zu bleiben. Auch Dittrich hielt den jungen Weber in Schach. Immervoll war ebenfalls das ganze Rennen über in Schlagdistanz zu Weber, aber für Angriffe reichte es nicht. Doch ein plötzlicher Defekt bei Müller zwang ihn zur Aufgabe und Wimmer gewann nicht nur Lauf 2, sondern auch die Tageswertung. Endergebnis: 1. Wimmer 2. Dittrich 3. Immervoll 4. Haberfellner 5. Tarillion ICC Masters Dieses Mal war die Klasse fest in Haberfelners Hand. Pole und 2 Laufsiege konnte er für sich verzeichnen. Dahinter war es etwas spannender. Andreas Labner und Bernd Tarilion machten das weitere Podest unter sich aus. Tarilion schlug im Qualy zu und war vor Labner. In Lauf 1 war es dann das John Player Kart von Labner der Tarilion auf Platz 3 verwies. Doch in Lauf 2 konnte der Argentinier zurückschlagen und war zwar punktegleich mit Labner, aber aufgrund der besseren Qualy den 2. Platz. Endergebnis: 1. Haberfelner R. 2. Trailion 3. Labner 4. Fürst 5. Haberfelner F. SHG Die Jüngste Klasse in der MCC Veranstaltung gewinnt immer mehr an Startern dazu und scheint ein echter Erfolg zu werden Qualy: Roland Dorfner einer der Mitbegründer und Dominator vom ersten Rennen, ging entfesselt in das Qualy. Doch für ihn anscheinend zu entfesselt, denn er unterschritt die vorgegebene Zeit um 5 Hundertstel und kam gleich schuldbewusst zum Rennleiter und wusste, dass er jetzt einmal von hinten starten musste und das er sich 10 Kilo Strafgewicht auch noch umhängen musste. Somit war der Weg frei für die anderen. Das konnte der Tag sein, für neue Sieger, neue Karrieren, für neue Erfolgstories ;O) Kalcher holte sich somit die Pole vor Maikik Karl und Werner Grösser, einem Neueinsteiger. Peter Eissner-Eissenstein und Sebastian Schöll komplettierten die ersten 5. Lauf 1: Die SHG zeigte was Kartsport ist. So viele Fights und so viele Kämpfe, sah man an diesem Wochenende nur in dieser Klasse. Jeder kämpfte mit dem ganzen Können und Talent was den Piloten in die Wiege gelegt wurde und das führte schon das eine oder das andere Mal zu einem Ausrutscher oder einem kleinen Crash. Die ersten 4, Kalcher, Makik, Grösser und Eissner-Eissenstein schenkten sich nix und wechselten die Positionen. Kalcher setzte sich dann aber doch durch. Eissner-Eissenstein, kam von Position 4 auf Platz 2 und Makik auf Platz 3, knapp vor Grösser. Die ersten 4 wurden nur von 2 Sekunden getrennt. Christian List, wurde am Start von den anderen überlistet und hatte einen sehr mühsamen Weg auf Position 5 zurück. Lauf 2: In diesem Lauf fiel leider die Zeitnahme aus, deswegen dauerte es etwas bis die korrekte Reihung rekonstruiert wurde. Für das möchte sich die Veranstaltung entschuldigen, aber es gab einen Kabelbruch auf dem Weg zum Computer und ist jetzt wieder behoben. In diesem Lauf wollte Dorfner der führende in der Gesamtwertung nach Rennen 1, alles schon in den ersten Runden aufholen. Er tankte sich an seinen NOCH Freunden vorbei und sah Lücken wo es eigentlich gar keine Lücken gab. Einige Zeit ging es gut, doch dann ein großer Crash, der ihn weit weit nach hinten warf und List aus dem Rennen. Die großen 4 aus Lauf 1 waren nach einigen Runden nur noch zu dritt. Denn Größer riskierte zu viel und zerschellte an der Lärmschutzwand. Kalcher, Makik und Eissner-Eissenstein hieß das Duell um den Sieg an diesem Tag. Makik setzte sich in Lauf 2 durch und Kalcher holte sich knapp vor Schluss noch den 2. Platz zurück. Kalcher holte sich somit den Tagessieg vor Makik und Eissner-Eisenstein. Endergebnis: 1. Kalcher 2. Makik 3. Eissner-Eissenstein 4. Rohringer 5. Schöll Senioren In dieser Klasse gab es einige, die schon angereist waren um sich für die EM vorzubereiten. Karol Dabski schon seit einigen Jahren erfolgreich in der EM unterwegs, setzte im Zeittraining die Maßstäbe und distanzierte das übrige Feld um ganze 3 Zehntel, was schon eine andere Welt ist. Lokalmatador Niki Laa kam auf Platz 2. Arian Butzbach verbesserte seine persönliche Bestzeit und kam auf Position 3. Dahinter Diesel Felix und Mario Novak. Novak war leider zu leicht und musste von hinten starten. Lauf 1: Dabski konnte sich nicht wie erwartet absetzen. Butzbach und auch Laa bildeten eine 3 Mann starke Spitzengruppe und brauste dem Feld davon. Diesel Felix, ein Gast aus der Steiermark konnte zunächst das hohe Tempo der 3halten, verlor aber dann zur Mitte des Rennens immer mehr an Boden. Jan Wünschek hatte die Verfolgung aufgenommen, schaffte es aber nicht ganz den Anschluss an Diesel zu schaffen. Es gab einige Positionswechsel und Berührungen in der Mitte des Feldes, doch es lag Spannung in der Luft. Man wusste, dass es einen Angriff geben würde, nur wer wen angriff war noch nicht ganz klar. Die ersten 3 fuhren lange Zeit wie eine Einheit ihr Rennen. Dann schien es so, als würde Laa von Runde zu Runde stärker werden und es folgte ein überraschender Angriff an Butzbach. Laa übernahm Platz 2 und Dabski gewann Lauf 1. 1. Dabski 2. Laa 3. Butzbach 4. Diesel 5. Wünschek Lauf 2: Dabski setzte sich wieder gegen Laa durch und auch Butzbach stach auch noch in Turn 1 an dem Niederösterreicher vorbei. Doch dann gleich in der Haarnadel kam ein Angriff von Butzbach an Dabski. Butzbach bremste sich an den Polen vorbei und übernahm die Führung. Dabski war sichtlich überrascht und mit der Gesamtsituation etwas unzufrieden. Er puschte Butzbach relativ hart beim Anbremsen der Haarnadel an. Der Rennleiter entschied sich gleich für eine Verwarnung, doch trotz zeigen der Verwarnungsflagge kam es beim Anbremsen zur gegengeraden Endkurve zu einer weiteren noch etwas härteren Puschatacke . Butzbach rutsche raus und Dabski und auch Laa kamen vorbei. Drauf hin bekam Dabski eine 10 Sekunden Strafe Laa und Dabski waren nun etwas vor Butzbach und bildeten ein Duo. Doch auch Laa fand den Weg an Dabski vorbei. Dabski setze keine unfairen Angriffe mehr und begnügte sich mit dieser Position. Laa holte sich den Laufsieg und den Tagessieg. Endergebnis: 1. Laa 2. Butzbach 3. Diesel 4. Wünschek 5. Novak Senioren Masters So wie auch bei den ICC Masters wurde die Klasse dieses Mal von einem Mann beherrscht. Jan Wünschek holte die Pole und beide Lauf-Siege ungefährdet. Dahinter gab es wieder einige Überraschungen Lauf 1: Durch a "Big Mess", sprich einen großen Crash wurde das Feld ziemlich durcheinander gewirbelt. Werner Stöger fand endlich wieder zu seiner Form und holte aus seinem PCR alles was er konnte und kam auf Platz 2., knapp vor dem Newcomer Patrick Pitzal und dem Vorjahressieger Andreas Baumgartner. Lauf 2: Kein Crash nur Fights prägten diesen Lauf. Da war er plötzlich Fenz, letztes Rennen das erste Mal am Podest und dieses Mal gleich in der Masters Wertung auf Position 2. dicht bedrängt von Thomas Puschacher . Endergebnis: 1. Wünschek 2. Stöger 3. Fenz 4. Puschacher 5. Pitzal |
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