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MCC 2010 MeisterschaftBERICHT NÖL 2010: Perfekter Saisonauftakt! 77 Starter, absolut neuer Clubrekord in Bruck. Es kamen auch wieder viele Gäste und dafür möchte sich der MCC sehr herzlich bedanken. Easy Karts Die Easy Karts sind heuer 3 Mal unter dem Motto für die Jugend etwas zu tun zu Gast. Schon im Zeittraining war es verdammt knapp und wer die Rennen der Easy Karts kennt, weiß, dass das straffe Reglement ganz knappe Rennen zulässt. Im Qualy setzte sich mit nur wenigen Hundertstel Vajde Fabian durch und verwies Zupanic Maximilian und Supper Alexander auf die Ränge 2 und 3. Im Rennen 1 gab es etwas Verwirrung beim Start und Zupanic brauste etwas zu früh los. Er konnte sich zwar vom Feld lösen, doch bekam er von der Rennleitung 10 Strafsekunden aufgebrummt. Das warf Zupanic auf Rang 3 zurück. Der Lokalmatador Alexander Supper, von Platz 3 gestartet, kämpfte das ganze Rennen hautnah mit dem Polemann Vajde und konnte sich dann am Ende des Rennens mit nur einem Zehntel Vorsprung durchsetzen. Vajde machte es ihm nicht leicht und war immer wieder brandgefährlich zu kontern, doch am Ende des Rennens reichte es nur für Platz 2. Im Rennen 2 klappte der Start besser, obwohl wieder einige meinten, dass Zupanic ein Wiederholungstäter sei, doch die Rennleitung gab Entwarnung. Zupanic führte das Feld an und wollte sich, so wie auch schon in Lauf eins, von seinen beiden Kontrahenten lösen. Doch dieses Mal gelang es ihm nicht. Wieder war es Supper der seine Routine und den Heimvorteil ausspielen konnte. Er holte sich zunächst Vajde und danach noch Zupanic. Zupanic konnte und wollte sich nicht mit Platz 2 zufrieden geben und setzte einige Gegenattacken. Doch er kam das ganze Rennen nicht mehr an Supper vorbei. Somit holte sich Alexander Supper den Tagessieg vor Zupanic und Vajde. Endergebnis: 1. Alexander Supper 2. Maximilian Zupanic 3. Fabian Vajde Mini Max Die heimische Nachwuchsserie war durchwegs mit Neulingen besetzt, die alle erst 2009 zum Kartfahren begonnen haben. Alle freuten sich auf das erste Rennen der Saison und fühlten sich top vorbereitet. Auch hier gab es einen Gast aus Ungarn. Peter Kahlmann, ebenfalls Promoter der ungarischen Meisterschaft, brachte seinen jüngsten Nachwuchspiloten Vince Hercsik nach Bruck, um sich für die eigene Meisterschaft noch den letzten Feinschliff zu holen. Es zeigte sich, dass Hercsik schon in Topform ist. Obwohl sich die hauseigenen Fahrer allesamt noch einmal im Wettkampf steigerten und ihre absoluten Topzeiten im Qualy fuhren, hatten sie gegen Vince keine Chance… Mit einer neuen Bahnrekord-Zeit holte sich Hercsik die Pole und distanzierte Constantin Schöll und die Verfolger recht deutlich. Max Hofer, der Dominator der Vorbereitungsrennen, hatte einige Probleme mit dem steigenden Gripp und kam auf Platz 3, Mick Wishofer - ebenfalls ein Favorit - auf Platz 4 und Nicolas Schöll setzte sich vor dem Jüngsten des Feldes, Angelo Schaupp. Lauf 1 ging eindeutig an den Gast aus Ungarn, er setzte sich recht rasch ab. Dahinter wurde um den 2. Platz gefightet. Schöll against Hofer und Wishofer. Die beiden versuchten wirklich alles, um an ihrem Trainingspartner und Freund vorbei zu kommen. Doch Constantin Schöll hatte sich in den letzten Wochen wirklich stark gesteigert und kam nie ernsthaft in Gefahr den 2. Platz abzugeben. Wishofer und Hofer gerieten im Laufe des Rennens leicht aneinander und Mick Wishofer musste das Rennen im Schotter aufgeben. Dadurch kam Nic Schöll auf Platz 4 und Angelo Schaupp auf Platz 5. Im 2. Lauf gab es einen Mega-Start von Angelo Schaupp. Er ließ alle stehen und kam von Platz 6 auf Platz 2. Das war auch der Grund warum Hercsik und Schöll C. sich recht rasch vom Rest des Feldes lösen konnte. Angelo Schaupp führte die Verfolger-Gruppe an und gab sein Bestes, doch er war nicht soweit, dass er die Verfolger in Schach halten konnte. Constantin Schöll ebenfalls gut gestartet setzte sich als erster an Schaupp vorbei und konnte enteilen. Max Hofer brauchte noch einige Runden. Doch am Ende der Gegengeraden machte er seinen Move, es gab eine Berührung zwischen Schaupp und Hofer und für Schaupp gab es keine Chance, er musste kurzzeitig in der Wiese parken. Die Enttäuschung über die entgangene Sensation war sichtlich groß und er fuhr zwar tapfer weiter, jedoch nicht mehr mit dem gleichen Speed. Hofer und Wishofer machten sich auf die Verfolgung von Nic Schöll. Nic konnte sich bis in die letzte Runde vor Hofer halten, aber dann war es geschehen, Hofer bremste Nic aus und holte sich abermals den letzten Podestplatz. Endergebnis: 1. Vince Hercsik 2. Constantin Schöll 3. Max Hofer Junioren 16 Junioren haben sich in Bruck eingefunden, um den Saisonauftakt zu feiern. Auch in dieser Klasse gab es einen Gast aus Ungarn aus dem Peter Kahlmann Team. Doch hier gab es auch einige heimische Vertreter auf demselben Level. Im Qualy setzte sich abermals Ungarn mit Sandor Jakob vor einem Lokalmatador, Christoph Hillinger, durch. Die schnelle Steirerin Corinna Kamper wurde ganz knapp auf Platz 3 verdrängt. Rennen 1: Sandor erwischte den besten Start und Hillinger hingegen wurde schon am Anfang etwas nach hinten geworfen. Kamper nutzte die gute Position, um an Sandor dran zu bleiben, doch am Anfang des Rennens gelang ihr das nicht so recht. In der zweiten Rennhälfte konnte sie den Abstand verkürzen und lag am Schluss nur 0,6 Sekunden zurück. Thomas Preining, der Meister der Mini Max Wertung, hatte einige gute Überholmanöver und kam sogar auf den guten 3. Platz und zeigte, dass auch er den Umstieg in die Junioren Klasse gut verkraftet hatte. Doch leider musste der Oberösterreicher wegen leichtem Untergewicht aus der Wertung genommen werden… Deswegen kam Krizmanich Christoph auf Platz 3. Rennen 2: Wieder war es Sandor der einen makellosen Start-Ziel-Run feiern konnte. Kamper schaffte es abermals auf Platz 2 und Christoph Hillinger hatte dieses Mal einen besseren Start und kam auf Platz 3. Endergebnis: 1. Jakob Sandor 2. Corinna Kamper 3. Christoph Hillinger Rotax Senioren Der Meister der letzten beiden Jahren, Lukovic Sandro, ist dieses Jahr nicht mehr dabei. Somit ist der Weg frei, für neue Sieger… Niki Laa hatte 2009 kein so erfolgreiches Jahr. Er wollte 2010 nutzen um das zu ändern. An diesem Tag war er gut vorbereitet und es konnten auch die 19 Mitstarter nichts daran ändern, dass er sich im Qualy die Pole holte. Wagner Simon, Gast aus Oberösterreich und Hauptgegner von Lukovic im letzten Jahr, kam überraschend nur auf Platz 3 in der Startaufstellung. Mario Novak machte ebenfalls einen guten Schritt nach vorne und kam auf Platz 2. Marcel Krailler war zeitenmäßig nur ganz knapp dahinter auf Platz 4, doch einige Gramm zu wenig auf seinem Kart, zwangen ihm beide Läufe von hinten in Angriff zu nehmen und raubten ihm jegliche Siegeschance. Somit waren es Jan Wünschek und Max Wimmer, die die ersten 5 komplettierten. Rennen 1: Das 20 Mann starke Feld brauste auf die erste Kurve zu und bis auf einige kleine Berührungen gab es keine Zwischenfälle. Laa führte von Anfang an und gab diesen Platz auch nicht mehr ab. Wagner konnte sich gleich am Start bei Novak vorbeizwängen und folgte Laa wie ein Schatten. Novak verfolgte das Duo und blieb das ganze Rennen über in Schlagdistanz, aber es gab keine Fehler bei den Fahrern vor ihm und somit auch keine Möglichkeit, dass sich das Ergebnis zu Gunsten von ihm verändern würde. Jan Wünschek hatte ebenfalls einen guten Start, musste sich jedoch gegenüber dem Gast Felix Diesel geschlagen geben. Der Steirer setzte sich an Wünschek vorbei und wurde knapp 4. Rennen 2: Novak wollte nicht wieder beim Start auf Platz 3 abgedrängt werden und entschied sich für eine Attacke beim Start. Doch die Rennleitung machte ihm einen Strich durch die Rechnung und verwarnte ihn. Darauf hin wollte er beim Start (2. Versuch) gar niemanden mehr an sich ran lassen und das hintere Feld schickte ihn gnadenlos in Turn 1 ins Kies. Somit wurde er ganz nach hinten geworfen. Laa hatte wieder alles im Griff und Wagner folgte ihm. Max Wimmer zeigte ein ganz starkes Rennen und führte das Verfolger-Feld vor Wünschek und Thomas Puschacher an. Am Ende des Rennens kamen Laa und Wagner zum Überrunden und Wagner nutze seine Chance in Turn 3 an Laa vorbei zu gehen. Doch diese Freude über die Führung dauerte nur eine Kurve lang. Laa setzte sich überraschend gleich in der nächsten Kurve wieder daneben und holte sich so auch Sieg 2. Endergebnis: 1. Niki Laa 2. Simon Wagner 3. Max Wimmer Rotax Max Masters Auch hier ist der Meister des Vorjahres Andreas Baumgartner nicht mehr dabei, um seinen Titel zu verteidigen und der Weg ist somit frei für neue Sieger. Qualy: Jan Wünschek war Top vorbereitet und ist im hauseigenen Team von MKR pb Speedworld unterwegs. Im Qualy unterbot er abermals seine absolute Topzeit und war sogar ganz knapp hinter den Profis. Rennen 1: Im Rennen 1 erwischte Wünschek einen guten Start und konnte so einen kleinen Polster vor seinen Verfolgern schaffen. Sein Polster war Max Wimmer. Thomas Puschacher fand keinen Weg an Wimmer vorbei und konnte somit Wünschek nicht direkt angreifen. Roberto Pesevski, eher aus dem 4-Taktlager bekannt, zeigte in seinem ersten Rennen, dass er auch mit 2-Takter umgehen kann und holte sich Platz 3. Rennen 2: Wieder Wünschek vor Puschacher, aber dieses Mal waren sie direkt in Kontakt, doch Thomas Puschacher fand keinen Weg an Wünschek vorbei und das war der Grund warum Wünschek einen Doppelerfolg feiern konnte. 3. wurde Alan Buch. Der Brasilianer bekam sein Kart erst am Samstag am Nachmittag und war schon am Sonntag in Lauf 2 konkurrenzfähig. Da ist noch einiges von ihm in dieser Saison zu erwarten. Patrick Pitzal kam zwar in keinem Rennen auf Platz 3, doch hatte er gute Ergebnisse und das spülte ihn in der Tageswertung auf Platz 3. Endstand: 1. Jan Wünschek 2. Thomas Puschacher 3. Patrick Pitzal Rotax Max Gentlemen Auch heuer wieder die Meisterschaft für +35 Jährige. Doch dieses Mal gab es einen neuen Sieger. Gerhard Fenz hatte schon einige Mal versucht sich den Sieg zu holen und war in vielen, vielen Trainings der Schnellste. Doch immer wieder gab es Rennverläufe, die dann dazu führten, dass das Endergebnis nicht so gut war. Doch das war heute sein Tag. Er holte sich beide Laufsiege und distanzierte somit Harald Merker und Werner Stöger auf die Ränge 2 und 3. 1. Gerhard Fenz 2. Harald Merker 3. Werner Stöger ICC OPEN So wie Marcel Müller letztes Jahr beendet hatte, hat er dieses begonnen. 16 Fahrer kämpften um den Sieg, aber Müller ist eine Klasse für sich. Doch dahinter war es nicht so eindeutig wie das Rennen ausgehen würde. Schon im Zeittraining holte sich Müller die Pole. Felix Wimmer, ein sehr guter Zeittrainingsfahrer, konnte seine Leistung wie erwartet auf den Punkt abrufen und setzte sich vor Dominik Klima und Bernd Herndlhofer (der zur Zeit auch in der ADAC GT Masters, im Team von Rosberg Motorsport unterwegs ist). Rennen 1: Müller und Wimmer hatten einen Bombenstart und übernahmen die Führung. Müller konnte sofort ein hohes Tempo ansetzen und distanzierte sich recht schnell von dem übrigen Feld. Wimmer hingegen hatte alle Hände voll zu tun sich auf Platz 2 zu halten. Doch das gelang ihm recht gut. Bernd Herndlhofer hatte eine recht heftige Berührung in Runde 1 und verlor seinen Front Spoiler und musste an die Box und das Rennen beenden. Somit gewann Müller vor Wimmer und Klima. Rennen 2: Wieder Müller vorne weg. Herndlhofer hatte dieses Mal einen besseren Run und setzte sich gleich einmal auf Position 2. Klima und Wimmer folgten ihm wie ein Schatten das ganze Rennen hindurch, konnten aber nicht an ihn vorbei und mussten sich somit mit den Plätzen 3 und 4 zufrieden geben. Endstand: 1. Marcel Müller 2. Felix Wimmer 3. Dominik Klima ICC Masters Die neu eingeführte Klasse hat schon letztes Jahr in der Probe gezeigt, dass sie gut ankommt. Vitalij Klimenko dominierte Rennen 1 und distanzierte den Mitfavoriten um 2 Sekunden. Franz Zierhofer hatte einen super Start, aber für die Rennleitung zu super und er bekam 10 Strafsekunden. Dadurch wurde er von Platz 3 auf Platz 6 nach hinten geworfen und Andreas Labner erbte Platz 3. In Lauf 2 schlug Haberfellner zurück und distanzierte wiederum Klimenko auf Platz 2. Wegen dem besseren Zeittraining erreichte Haberfellner den Tagessieg. Labner erneut auf Platz 3. Endstand: 1. Reinhard Haberfellner 2. Vitalij Klimenko 3. Andreas Labner |
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